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Märithüsli - Ihr Folkloreshop für Edelweisshemden und Edelweissblusen Exklusiv bei jennihemden.ch
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Atelier Jenni
die Spezialitätenschneiderei im Berner Oberland

Hier erstellen wir unsere Schnittmuster und kreieren neue Farbkombinationen.
Traditionelle Formen und Farben berücksichtigen wir dabei genauso wie moderne, modische Einflüsse. Hier haben wir zudem die Möglichkeit, Spezialanfertigungen oder Ihr Wunschhemd anzufertigen. In Meiringen produzieren wir hauptsächlich kleine Serien und Spezialanfertigungen für Damen und Herren.


Unser Motto lautet dabei seit eh und je:

"Natürliche Produkte möglichst preiswert anzubieten".

Deshalb verwenden wir für unsere Baumwollhemden ausschliesslich Stoffe, welche unter Einhaltung strengster ökologischer Kriterien produziert werden und den Öko-Tex-100- und Bluesign-Standards entsprechen.

Dank unseren bequemen Schnitten, modernster Stoffausrüstung und den schadstoffarmen Stoffen sind unsere Hemden besonders bequem und angehnem zu tragen. Die Langlebigkeit der Hemden ist legendär.

Atelier Jenni - Produktion von

  • Damenblusen
  • Herrenhemden
  • Kinderhemden
  • Spezialanfertigungen

aus Edelweiss-, Bauern- und Schmiedestoffen.

Öffnungszeiten Schneideratelier

Montag bis Donnerstag:
08.00 - 12.00 Uhr, 13.00 - 17.00 Uhr
Freitag:
08.00 - 12.00 Uhr, 13.00 Uhr - 16.30 Uhr


Schritt für Schritt zum klassischen Edelweisshemd

Um ein klassisches Edelweisshemd in Grösse M zu produzieren, verbraucht eine geübte Schneiderin ca. 1,7 Meter Stoff. Dieser wird in etwa 70 Minuten vom Stoffballen zum fertigen Hemd, bestehend aus 30 Teilen, verarbeitet.

30 Teile zu erstellen und Schritt für Schritt zu einem original Edelweisshemd zusammenzufügen ist eine Routinearbeit im Atelier in Meiringen. Der Stoff, exklusiv für das Märithüsli im Alpenraum gewoben, stellt natürlich die Grundlage für die Arbeit. Um einen Stoff zu produzieren, der den hohen Qualitätsanforderungen entspricht, kommt garngefärbtes Doppelzwirn zum Einsatz. Der gewobene Stoff, jeweils 1000 Meter pro Farbe, wird anschliessen durch verschiedene Ausrüstungsverfahren veredelt. Dadurch erhält der Stoff den angenehmen Tragekomfort, welcher von den Trägern so geschätzt werden. Nach einer eingehenden Qualitätsprüfung werden Stoffballen à 60 Metern gerollt, eine handliche Grösse für den Zuschnitt im Atelier.

Dort ist Präzisionsarbeit gefragt. Die Schnittmuster werden mit Schneiderkreide auf den Stoff aufgetragen, welcher auf dem Zuschnitttisch ausgelegt wird. Bis 60 Stofflagen können übereinander gelegt und zusammen geschnitten werden, wobei der Stoff haargenau gleich liegen muss, damit das Muster von der ersten bis zur letzten Lage gleich geschnitten wird. Der Verlauf des Stoffmusters spielt auch beim Auftragen der Kreide eine wichtige Rolle: das Edelweiss soll im Kragen oder bei der vorderen Mitte genauestens passen. Je nach Anzahl der Stofflagen werden im Zuschnitt verschiede Werkzeuge benutzt: bei wenigen Stofflagen eignet sich eine Schere, ab mehreren kommt eine elektrische Rundschere zum Einsatz. Da diese bei vielen Lagen durch die Rundung zu wenig genau ist, können ein gerades „Stichmesser“ und eine Bandsäge zum Einsatz kommen.

Um die danach folgenden Näharbeiten zu erleichtern, ist eine gute Vorbereitungsarbeit zwingend. Die verschiedenen Teile werden an den Nahträndern umgebügelt, Krageneinlagen durch die Kragenpresse mit dem Stoff verbunden. Erst danach kommen die einzelnen Teile in die Näherei.

Mit schnellen Industriemaschinen werden durch Steppnähte die verschiedenen Teile zusammengenäht. Overlockmaschinen kommen zum Einsatz, um Vorder- und Rückenteil zusammenzunähen. So nimmt das Hemd langsam Form an, bis zum Abschluss der Näharbeiten mit Saumnähten die letzten Stiche gesetzt werden.
Anschliessen werden mit einer speziellen Maschine die Knopflöcher geschnitten und sogleich vernäht. Auch hier ist äusserste Präzision gefragt: die anschliessend am Hemd angenähten Knöpfe sollen ja dem genau gleichen Abstand entsprechen. Mit dem anschliessenden Annähen der Knöpfe ist das Hemd fast fertig. Wie bei vielen handwerklichen Tätigkeiten, folgt der Finish: das Hemd wird gebügelt, abstehende Fäden entfernt, das Hemd gefaltet.

Obwohl in Meiringen mit einer Nähstrasse gearbeitet werden kann, ist die Schneiderei auch heute mehr Atelier als Fabrik. Dies führt dazu, dass die Arbeit vielseitig ist. Im  Sinne der Familie, die den heutigen Familienbetrieb zu fünft führen und noch lange Ihre beliebten Jenni-Hemden produzieren wollen. Ganz nach dem Grundsatz: robust, traditionell und doch modern.


Märithüsli AG, Familie Jenni
Spezialitäten-Schneiderei
Lengasse 4
3860 Meiringen
033 972 11 22
info@maerithuesli.ch



 
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